Eisenerzrunde über Radmerer Hals

Annäherung an den Erzberg von einer ungewöhnlichen Seite. 
Das geht, wenn man über die Höhen von Radmer her kommt.
 

Gestartet wird das kurze, aber intensive Unternehmen am Leopoldsteiner See. 
Bis zur Spitzkehre vor Hieflau kann man sich erst einmal rollend entspannen. Danach führt eine leicht ansteigende Straße zwischen steil aufragenden Felsen in das Radmertal.
"Radmer liegt am Fuße des Lugauers, dem steirischen Matterhorn. Hier findet man Natur in ihrer ursprünglichen Form: wild; kraftvoll, ungestüm und ungezwungen, dann wieder sanft, romantisch und voll Ruhe."
So liest man es in einem Tourismustext. Dem ist nichts hinzuzufügen. 
Vom kleinen Örtchen Radmer an der Stube aus führt ein etwa 8 Kilometer langer Anstieg auf einer Forststraße hinauf zum Halskogel. Der so genannten Radmerer Hals bringt die erlösende Wende. Ab hier geht es zügig bergab auf die Geländestufe Eisenerzer Ramsau. Sie ist wie der Schladminger Namenszwilling ein Zentrum des nordischen Schisports. Kurz nach dem Passieren der Biathlonanlage rücken die rötlich getönten Terrassen des Erzbergs ins Bild.
Den Rest der Strecke erledigt das Rad praktisch allein: Durchrollen durch die einst blühende Industriestadt zurück an das Ufer des lang gezogenen Bergsees.

 

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On Tour: Straßen, Wege, Pfade...

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