Steirische Toskana & Römerradweg

Eine Panoramafahrt der Sonderklasse.
Unter tatkräftiger Mitwirkung von Jahreszeit und Witterung.

Gedacht war, das Projekt "Lokale Römerstraßen" mit dem Römerradweg von Lebring zum historischen Flavia Solva abzuschließen. Der R6 sollte zentraler Teil der Tour sein.
Allerdings: Ist Anfang November ein Sonnentag mit Temperaturen über 20 Grad zu erwarten, dann verschieben sich die Prioritäten.
Auch wenn es Schweiß kostet, muss man da einfach auf die Weinberge, und derer gibt es in der Region westlich von Leibnitz ja genug. Sie bieten im Spätherbst ein faszinierendes Farbenspiel. Lässt man den Blick schweifen, ist einem sofort klar, warum diese Region das Prädikat "Steirische Toskana" trägt.
Von Wagna aus führt die Route in Richtung Südwest, über Aflenz in den Weissenbachgraben. Nach einigen Kilometern beginnt dann der Anstieg, der hinauf zum Kranachberg führt. Auf kleinen Straßen und Wanderwegen geht es weiter zum Kreuzberg. Die Abfahrt hinunter nach Großklein bringt eine willkommene Enspannung vor der nächsten Bergkette nördlich der Sulm. Dort zwingt der steile Anstieg auf den Hollerberg dazu, kurz aus dem Sattel zu steigen. Sobald der anschließende Koglberg erreicht ist, tun die weiteren Erhebungen dem puren Genuss keinen Abbruch. Neben den nahen Weinbergen der Region Kitzeck bietet sich westwärts ein faszinierender Fernblick auf das Bergland hinter Schwanberg und Deutschlandsberg, nordwärts hinein bis ins Grazer Becken.
Nach Mitteregg führt die Tour langsam wieder talwärts. Vor St. Nikolai wird der direkte Weg nach Lebring genommen, der über Flamberg verläuft.
Von dort aus geht es schließlich im Murtal auf dem Römerradweg zurück zum Augangspunkt. Der steht übrigens voll im Zeichen das Wassers: sehenswert die Passage zwischen den Schotterteichen im Raum Tilmitsch und der naturnahe Abschnitt entlang der Lassnitz im Raum Kaindorf.

 

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On Tour: Straßen, Wege, Pfade...

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