Deutsche Donau#6: Vohburg - Regensburg

Weltenburg kann man getrost als magischen Ort bezeichnen. 
Andere Kraftplätze, spezifisch bayrische, finden sich in der Umgebung genug: Hopfenplantagen. 

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Entlang der Donau geht es durch einige Dörfer in Richtung Nordost. Bei Bad Gögging erreicht man alte römische Kulturlandschaften. Spätestens das zufällig miterlebte Böllerschießen in diesem Kurort macht deutlich, dass man sich mitten in Bayern befindet. Kein Zufall: Auch die Zunahme von Hopfenfeldern ist augenscheinlich.
Ein Dutzend Kilometer weiter dringt die Donau in die Weltenburger Enge ein. In einer Donau-Schlinge trifft man auf die gleichnamige Benediktinerabtei, einem touristischen Hotspot, der seinen Ruf vor allem der Barockkirche von internationalem Rang verdankt.
Hier hat sich die Donau einen Weg zwischen hoch aufragenden Felsen hinüber nach Kelheim gebahnt. Der wildromantische Donaudurchbruch wird auf dem Schiffsweg passiert.
Von Kelheim aus führt unweit des Ufers ein Wanderweg zurück bis kurz vor die Engstelle bei Weltenburg. Anlass genug, einen Anstecher mit dem Rad vorzunehmen, um den Donaudurchbruch aus geänderter Perspektive erleben zu können.
Unterwegs ergibt sich die Möglichkeit, einen Blick in ein aufgelassenes Felsenkloster zu werfen.
Zurück in Kelheim geht es zuerst entlang des Main-Donau-Kanals und anschließend am Ufer der Donau weiter bis zum Etappenziel Regensburg.
Regensburg gilt als besterhaltene deutsche Großstadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Außer einer Anzahl hervorragender historischer Bauten hat die Donaustadt vor allem eines zu bieten: eine besondere, lebendige Atmosphäre. 
Mit Regensburg hat die Donau ihren nördlichen Wendepunkt erreicht, bevor sie durch das harte Gestein der Böhmischen Masse in die Schranken gewiesen wird und ihre Richtung nach Südost ändert.

 

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