Deutsche Donau#3: Riedlingen - Ulm (via Blaubeuren)

Die Donau verlassen. Zumindest bis Ulm.
Ein Blick in das tiefblaue Auge der Karstquelle in Blaubeuren ist unumgänglich.

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Riedlingen, einst eine von fünf vorderösterreichischen Donaustädten, bezeichnet sich selbst als Perle an der Donau. 
Und das nicht zu unrecht!
Die beinahe vollkommen unter Denkmalschutz gestellte Altstadt kann mit sehenswerten Bürgerhäusern, kleinen Plätzen und verwinkelten Gassen aufwarten. Der zur Donau hin leicht abfallende Stadtkern beeindruckt mit einer Reihe von Fachwerksbauten.
Von Riedlingen aus verläuft der Donauradweg durch die breiten Ebenen des oberschwäbischen Donautals gemächlich nordwärts. Kurz vor Obermarchtal sorgt ein kurzer 20-prozentiger Anstieg für erhöhten Pulsschlag. In Anbetracht der großen Hitze wird nach Munderklingen eine alternative Route unmittelbar am beschatteten Fluss gewählt, auf dem sich zahlreiche Kanufahrer tummeln. Vorbei an Teichen und abgeernteten Ackerflächen geht es anschließend weiter nach Ehingen.
Von hier aus wird der Weiterfahrt im Donautal bis Ulm die landschaftlich ansprechendere Variante durch das Blautal vorgezogen. Ein Umweg, der sich allein schon wegen des Blautopfs, der Karstquelle in Blaubeuren, lohnt.
Etappenziel ist das mittelalterliche Ulm mit dem berühmten gotischen Münster, das mit 162 Metern den höchsten Kirchturm der Welt hat.

 

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