Donautour 2019 | Corbu - Constanţa

Zieleinlauf in Constanţa. Auf dem zentralen Ovidplatz feiert man ein 3-Tage-Fest.
Almdudler ist vor Ort - und 8 österreichische Pedalritter zufällig auch!

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Ölraffinerien und Industriezonen zählen nicht zu dem, was man sich als ein erbauliches Radlergebiet vorstellt. Daher lag es nahe, unmittelbar nach dem Start in Corbu die Brücke über den See zu benutzen und so Navodari links liegen zu lassen. Noch dazu wirkte der kilometerlange Dammweg über den darauffolgenden Tașaul-See geradezu verlockend.
Aus dem entspannten Dahinrollen mitten am See wurde allerdings nichts. Nach dem nächtlichen Regen waren die zahllosen Löcher und Mulden der Makadamstraße mit Wasser gefüllt. So entwickelte sich die Fahrt zu einem Akrobatikspiel, einem Slalomlauf auf dem Damm.
Der letzte Abschnitt der Tour verläuft auf der sieben Kilometer langen Landzunge von Mamaia, die den Binnensee Siutghiol vom schwarzen Meer trennt. Hier herrscht in der Vorsaison mancherorts noch rege Bautätigkeit. Weiter auf die Stadt zu werden am Strand bereits die Schirme postiert, Stühlreihen aufgebaut und Kiosks hergerichtet. In der Nähe des Mamaia-Pontons spürt man schon ein wenig  Urlaubsfeeling. Die Pause am Sandstrand währt nicht lange. Bevor es ins Zentrum von Konstanza weiter geht, sollte sich ein Tankwart noch etwas Taschengeld verdienen: Die Räder sollten vom Dreck der zweieinhalb Wochen befreit werden...

Übrigens: Das drei Tage dauernde "Festivalu Coiciolor" (Schalentier/Muschelfest, veranstaltet von einem zu Ruhm und Geld gekommenen Koch) ist seit sechs Jahren Fixpunkt auf dem Veranstaltungskalender in Konstanz. 
Nochmals Dank an  Ladi, Regina und Wilfried, die mir nach dem Verlust des Mobiltelefons Fotos zur Verfügung stellten.

 

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